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Aktuelles Bürgerschützen-Tambourcorps

Benefiz-Konzert 2018

Benefiz-Konzert 2018

Tambourcorps spielte für den guten Zweck.

Der Nachwuchs der Kapellenfreunde Walporzheim kann sich freuen. Für deren Projekte wurde nämlich kräftig Geld gesammelt. Da dürfte einiges zusammengekommen sein, denn das Benefizkonzert des Tambourcorps der Ahrweiler Bürgerschützen-Gesellschaft lockte doch rund 140 Gäste unters Vordach des Walporzheimer Sportlerheims. 

Mit Zeltplanen war dort ein Wind- und Wetterschutz entstanden, der Platz für die Gäste und die Spielleute bot. Und die sorgten nicht nur für eine gut gefüllte Jugendkasse der Kapellenfreunde, sie stimmten auch so manch einen Ahrweiler und Walporzheimer Schützen auf die Ende Mai kommenden großen Schützenfesttage in Ahrweiler ein. Denn zu hören gab es ausschließlich Marschmusik. Tambourmajor Jürgen Schmitz schwang dabei nicht nur den Taktstock, er hatte auch zu jedem Marsch eine kleine Geschichte parat. Schmitz erläuterte, dass der „Regiments-Gruß" nur durch einen Zufall den Weg in die Heeresmarschsammlung gefunden hatte, weil er dort einen doppelt vertretenen Marsch ersetzen musste. Der Tambourmajor machte deutlich, dass es sich beim „Schwedischen Kriegsmarsch" um einen der ältesten Märsche handele, der noch aus dem 30-jährigen Krieg stamme. Wenig zu sagen hatte der musikalische Leiter zum wohl relativ jungen Marsch „Airport", denn hier sind weder der Komponist noch das Entstehungsjahr bekannt. Aus „In die weite Welt" war einst das Wanderlied „Wem Gott will rechte Gunst erweisen" entstanden, und der Colonel-Bogey-Marsch schaffte es als Filmmusik sogar bis an die Spitze der deutschen Hitparaden. Es waren interessante Geschichten rund um die Titel, die das Corps im erweiterten Flötensatz präsentierte. 

Neben dem Deutschmeister Regimentsmarsch oder dem Marsch der Medici blieb den Musikern sogar noch Zeit und Luft für einen Operetten-Tanz. Der Can Can von Jacques Offenbach aus „Orpheus in der Unterwelt" schaffte ebenfalls den Sprung auf die Titelliste. Kein Wunder, ist dieser zumindest rhythmisch von einem Marsch nicht allzu weit entfernt. Dreizehn Stücke standen auf dem Programm, das war für die Walporzheimer aber nicht genug, sie forderten vehement Zugaben und bekamen diese auch. Schmitz setzte den Taktstock noch viermal an und präsentierte natürlich auch die Hits unter den Märschen, wie „Alte Kameraden" oder „Preußens Gloria."

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Ohne Probe geht es nicht!

Ohne Probe geht es nicht!
Musiker der Ahrweiler Bürgerschützen bereiten sich auf ihr Benefizkonzert vor.

Seit einigen Monaten treffen sich die Musiker des Tambourcorps der St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft Ahrweiler in der Aloisius-Grundschule zur Probe, um für die vielen kommenden Auftritte musikalisch fit zu sein. Ein besonderes Highlight ist wie in jedem Jahr das Benefizkonzert, welches am Mittwoch, 25. April, um 19.30 Uhr in Walporzheim am Sportheim zugunsten der Jugendarbeit des „Freundeskreises der Kapelle St. Josef" stattfindet. Der Eintritt ist wie in jedem Jahr frei. Spenden werden gerne entgegengenommen.

Die Spielleute sowie der Kapellenverein als Ausrichter des diesjährigen Konzerts hoffen auf regen Zuspruch und viele Besucher, wird doch der Erlös komplett dem guten Zweck zugeführt. 

Das Bürgerschützen-Tambourcorps gibt schon seit einigen Jahren regelmäßig Benefizkonzerte. Diese fanden bisher in verschiedenen Seniorenheimen der Stadt, den Stadtteilen Walporzheim, Bachem und Ramersbach, sowie im Bürgerzentrum und der Ehrenwall ́schen Klinik statt. Der Erlös wurde regelmäßig ganz unterschiedlichen guten Zwecken gespendet. Es wäre also schön, wenn möglichst viele Besucher an diesem Abend den Weg nach Walporzheim finden würden, um das interessante Repertoire des Tambourcorps zu hören.

Bei den Proben geht es allerdings nicht nur um das Üben der verschiedenen Musikstücke. An den Abenden soll auch die Gesellschaft und die Kameradschaft innerhalb des Corps gepflegt werden.
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Tambourcorps der Bürgerschützen ehrte Jubilare

Tambourcorps der Bürgerschützen ehrte Jubilare

Nachdem Jürgen Schmitz und Werner Schüller beim Festkommers der Ahrweiler Bürgerschützen die Jubiläums-Medaille, die Urkunde und einen Gutschein für ein Weinpräsent aus der Hand von Schützenkönig Wilhelm Busch erhalten hatten, folgte noch eine gesonderte Ehrung im Kreise der Spielkameraden in ihrem Schützenfest-Quartier bei der Familie Hoffmann. Zum 25-jährigen Jubiläum von Jürgen Schmitz gratulierte Kai Orth aus dem Zugbeirat im Namen aller Spielleute. Er wies darauf hin, dass er alle wichtigen Posten in den Tambourkorps der Ahrweiler Schützengesellschaften erreicht habe. So sei er seit Kindesbeinen mit der Spielmannsmusik eng verbunden. Angefangen habe er als Trommler bei der Aloisius-Jugend und war dort zuletzt Tambourmajor. Bei den Junggesellen war es ähnlich. Nach einer Zeit als Trommelspieler übernahm er auch dort die musikalische Führung als Tambourmajor. Auch bei den Bürgerschützen begann er vor 25 Jahren als Trommler und übernahm nach dem allzu frühen Tod von Bernd Sebastian den Tambourstock. Kai Ort stellte fest, dass er bisher als Einziger bei allen Ahrweiler Schützengesellschaften als Tambourmajor tätig war und ist.

Auch Werner Schüller wurde für seine langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Bei ihm lief das etwas anders. Er war zuerst Mitglied im Spielmannszug Ahrweiler. Die Junggesellen aus dem Spielmannszug stellten damals zum Schützenfest das Tambourcorps der Junggesellenschützen. Ab 1972 war er dort aktiv. Nach der Heirat wechselte er 1977 ins Bürgertambourcorps. So kann Werner Schüller auf eine 40-Jährige Mitgliedschaft bei den Bürgerschützen zurückblicken. Unter dem Tambourmajor Paul Knieps zählte das Tambourcorps bei seinem Eintritt nur zwölf Mitglieder. Im Laufe der Jahre ist die Mitgliederzahl auf die stolze Zahl von 38 gewachsen.

Seitens der Spielkameraden erhielt Jürgen Schmitz als Geschenk ein Aquarell vom Haus in der Niederhutstraße und Werner Schüller einen Gutschein.

Beide Jubilare dankten den Spielkameraden und wünschten sich weiter noch eine harmonische und schöne Zeit im Kreise der Spielleute, nach dem Motto: „ Einmal Spielmann, immer Spielmann."

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Tambourcorps übergab Spende

Tambourcorps übergab Spende

Zum Auftakt des 140-jährigen Jubiläums der Dr. Karl von Ehrenwall'schen Klinik waren am 22. März 2017 viele Freunde der Tambourmusik zu einem Benefizkonzert in den großen Tagungsraum der Klinik gekommen. Die Musiker spielten an dem Abend einen bunten Strauß ausgesuchter schmissiger Marschmusik. Der Erlös des Konzertes sollte dem Förderverein der Klinik zu Gute kommen. 

Stolze 600 € waren bei der Spendensammlung zusammengekommen. In einer kleinen Feierstunde überreichte der Tambourmajor Jürgen Schmitz und der König der Bürgerschützen einen symbolischen Scheck über diese Summe an die Vorsitzende des Fördervereins Birgit Bertram. Sie richtete besondere Dankesworte an Jürgen Schmitz, stellvertretend für alle Spielleute und betonte, dass die Spende für Patienten im Freizeitbereich innerhalb des Klinikaufenthaltes eingesetzt würde. Bei der Spendenübergabe waren auch Vertreter vom Förderverein und vom Zugbeirat des Tambourcorps der Bürgerschützen mit dabei.

Auch der König der Gesellschaft, Willi Busch, dankte den Spielmännern des Tambourcorps, dass sie seit vielen Jahren einmal jährlich ein Konzert für einen guten Zweck durchführen. Zur Erinnerung an das schöne Konzert überreichte Werner Schüller als Mitorganisator seitens des Tambourcorps eine Erinnerungsurkunde an die Vorsitzende Birgit Bertram. Die Urkunde soll im Hause Ehrenwall jetzt einen würdigen Platz finden.

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Tambourcorps spielte für guten Zweck

Tambourcorps spielte für guten Zweck

Das diesjährige Benefizkonzert des Tambourcorps der Ahrweiler Bürgerschützen fand zum Auftakt des 140-jährigen Jubiläums der Ehrenwall'schen Klinik dort im großen Tagungsraum statt. Der Erlös soll dem Förderverein der Klinik zu Gute kommen.

Zu Beginn begrüßte der Hausherr Dr. Christoph Smolenski die Spielleute, die zahlreichen Besucher und als Ehrengäste die Ahrweiler Burgundia Irena Schmitz, MdL Horst Gies, Bürgermeister Guido Orthen, Schützenhauptmann Jürgen Knieps und Schützenkönig Willi Busch und dankte allen für ihr Kommen. Besonders freute er sich, dass in diesem Jahr der Erlös dem Förderverein der Klinik zur Verfügung gestellt werde. Er betonte, wichtige Ziele des Vereins seien:

Die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege insbesondere unter Berücksichtigung psychisch Kranker, sowie die Förderung mildtätiger Zwecke insbesondere unter Berücksichtigung psychisch Kranker.

Im Anschluss stellte der Chef der Bürgerschützen, Hauptmann Jürgen Knieps, den Anwesenden die St. Sebastianus- Bürgerschützen Gesellschaft Ahrweiler kurz vor. Er dankte den Spielmännern unter Leitung von Jürgen Schmitz, dass sie seit vielen Jahren einmal jährlich ein Konzert für einen guten Zweck durchführen. Das Corps sei in den letzten Jahren auf 38 Musiker angewachsen. Außer der Begleitung bei Aufmärschen der Bürgerschützen bringe das Tambourcorps auch im Konzertbereich herausragende Leistungen.

Verbundenheit zum Hause Ehrenwall

In seinen einleitenden Worten betonte Jürgen Schmitz die enge Verbundenheit der Schützen zum Hause Ehrenwall. Denn im Frühjahr 1883 trat Dr. Karl von Ehrenwall dem Königsglied der Ahrweiler Bürgerschützen bei, deren König er 1892 wurde. Außerdem war er Mitbegründer des Bundes der historischen Schützen und lange Zeit deren Bundesschützenmeister. Studiendirektor Johannes Roth, ein Mitglied der Familie, war viele Jahre Chronist der Gesellschaft. Dr. Otto Smolenski wurde 1981 König der Gesellschaft und führte mehrere Jahre deren Chronik. Dr. Christoph Smolenski ist bis heute Vorsitzender des Königsgliedes.

Die Musiker spielten an dem Abend zur Freude der Zuhörer einen bunten Strauß ausgesuchter schmissiger Marschmusik.

Geschichte und Bedeutung der Musikstücke erläutert

Zu den einzelnen Musikbeiträgen gab der Tambourmajor Jürgen Schmitz treffende Erläuterungen über die Geschichte und die Bedeutung der einzelnen Musikstücke.

Als erstes Stück kam der Marsch Regimentsgruß zur Aufführung. Dieser Marsch ist ein Militärmarsch der beim Einzug der Truppenfahne bei öffentlichen Auftritten bei der Bundeswehr gespielt wird. Er sollte an dem Abend seitens der Spielleute als Gruß an die Familie Smolenski, an die Mitarbeiter, an die Ehrengäste und an die Zuhörer verstanden werden, so der Tambourmajor Jürgen Schmitz.

Auch der CanCan gehörte zum Programm

Zur weiteren Aufführung kamen u.a. der Marsch Preußens Gloria, der Kronprinz Marsch, Mit Spiel voran, Hoch Heidecksburg, Frei Weg, Mars de Medici und Alte Kameraden. Dass die Männer des Tambourcorps außer Marschmusik auch andere Musikstücke beherrschen, zeigte die musikalische Aufführung des berühmten Tanzes CanCan aus der Operette Orpheus in der Unterwelt von Jacques Offenbach.

Gerne gaben die Zuhörer nach dem Konzert ihr Scherflein für den guten Zweck.

Nach drei Zugaben dankte Dr. Christoph Smolenski für den gelungenen Abend und bemerkte, dass es noch weitere Verbundenheit des Hauses Ehrenwall zum Tambourcorps gebe, denn zwei Mitarbeiter und der Patientenfürsprecher der Klinik spielen bei dem Tambourcorps mit. Beim anschließenden geselligen Umtrunk fand der Abend seinen Abschluss.

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