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Aktuelles

Ahrweiler Bürgerschützen übergaben Spende für St. Laurentius

Spendenbergabe

Beim Benefizkonzert kamen 1.500 € zusammen

Das Spendenbarometer an der St. Laurentiuskirche in Ahrweiler, welches den aktuellen Stand der Spenden für die Außenrenovierung des Gotteshauses anzeigt, konnte jetzt ein klein wenig steigen, denn das Tambourcorps und das Elitecorps der Ahrweiler Bürgerschützen haben am Fronleichnamstag den Erlös des diesjährigen Benefizkonzertes gespendet. Im Beisein der beiden Zugbeiräte übergaben Jürgen Schmitz vom Tambourcorps und Jürgen Appel als Offizier vom Elitecorps einen Spendencheck an Dechant Jörg Meyrer und an den Vorsitzenden des Pfarrverwaltungsrates Paul Radermacher. 1.500 € waren durch Spenden und durch den Getränkeverkauf zusammen gekommen. Die alkoholfreien Getränke wurden dazu vom Getränkevertrieb Visang gestiftet. Jürgen Knieps freute sich über die weitere Aktivität des Tambourcorps, das jetzt schon seit vielen Jahren in verschiedenen Stadtteilen für die Seniorenbetreuung vor Ort, für die Tour der Hoffnung, für die Unterstützung eines Kindergartens, des Kapellenvereins Walporzheim und jetzt für die Renovierung der Kirche St Laurentius spielte und den kompletten Erlös der Veranstaltungen spendete. Bei der Organisation und Durchführung des Abends Anfang Mai hatten die Mitglieder des Elitecorps der Schützen-Gesellschaft, die im letzten Jahr ihr 175- jähriges Jubiläum feiern konnten, das Tambourcorps unterstützt. Im Festkommers der Bürgerschützen dankte Paul Radermacher ausdrücklich dem Tambourcorps und dem Elitecorps für die Spende. Tambourmajor Jürgen Schmitz teilte mit, dass für das kommende Jahr schon ein weiteres Benefizkonzert in der Planung sei.

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Benefiz-Konzert 2019 - Einstimmung auf das Schützenfest

Benefiz-Konzert_2019

Die Schützengesellschaften sind ein nicht wegzudenkender Teil Ahrweilers, auch wegen ihres hohen sozialen Engagements. So erlebten rund 100 Gäste wieder ein Benefizkonzert des Tambourcorps der Bürgerschützen. Die Spielleute hatten in die Aula der Aloisiusschule eingeladen, und das gemeinsam mit dem Elitecorps der Bürgerschützen. Das Konzert war zugleich die letzte Veranstaltung zum 175-jährigen Bestehen des Elitecorps und die Gratulation der Spielleute an den Jubiläumszug. 

Das, was die Besucher am Ende in die Spendenkörbe gaben, kommt der Außensanierung der Pfarrkirche Sankt Laurentius zugute. Zu hören war in der Aula, was die Schützen am allerliebsten hören und was spätestens zum Schützenfest im Juni wieder durch die Straßen der Rotweinmetropole schallt: Marschmusik in all seinen Facetten. Nachdem Elitecorps-Zugführer Jürgen Appel begrüßt und zur Geschichte des Elitecorps ausgeführt hatte, übernahm Tambourmajor Jürgen Schmitz sowohl Taktstock, wie Mikrofon. Schmitz und seine Musikanten stimmten mit ihrem Konzert aufs nahe Schützenfest ein, der Tambourmajor gab zu jedem vorgetragenen Marsch interessante Erläuterungen. So starteten die Spielleute mit dem Schwedischen Kriegsmarsch und dem Finnländischen Reitermarsch, Musik aus dem 30-jährigen Krieg. Erst danach begrüßte man das Publikum musikalisch mit dem „Regimentsgruß". In mehrstimmiger Besetzung war der Kronprinzenmarsch von Johann Brussig zu hören, aus der Zeit der Befreiungskriege stammt der „Marsch der freiwilligen Jäger" und beim Deutschmeister Regimentsmarsch von Wilhelm August Jurek sang so manch ein Besucher leise mit. Jeder der vorgetragenen Märsche hatte seine eigene Geschichte oder passende Anekdote, sieht man einmal von „Airport" ab. „Dazu war nirgendwo etwas zu finden, der Komponist gab seinen Namen nicht preis, auch das Entstehungsdatum kennt niemand", musste selbst der Tambourmajor passen. 

„Preußens Gloria", „Hoch Heidecksburg" oder „Marsch der Medici", die Freunde der Schützengesellschaften und ihrer Musik hatten ihre helle Freude beim Konzert in der Aloisiusschule, bei dem das Tambourcorps am Ende noch einmal in die Vollen griff und den Marschmusik-Gassenhauern „Alte Kameraden" und „Laridah-Marsch" zum Abschluss mit dem „Torgauer Marsch" die Zug-Hymne des Elitecorps, darboten. Lang anhaltender Applaus war der Dank der Zuhörer.

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Benefiz-Konzert 2018

Benefiz-Konzert 2018

Tambourcorps spielte für den guten Zweck.

Der Nachwuchs der Kapellenfreunde Walporzheim kann sich freuen. Für deren Projekte wurde nämlich kräftig Geld gesammelt. Da dürfte einiges zusammengekommen sein, denn das Benefizkonzert des Tambourcorps der Ahrweiler Bürgerschützen-Gesellschaft lockte doch rund 140 Gäste unters Vordach des Walporzheimer Sportlerheims. 

Mit Zeltplanen war dort ein Wind- und Wetterschutz entstanden, der Platz für die Gäste und die Spielleute bot. Und die sorgten nicht nur für eine gut gefüllte Jugendkasse der Kapellenfreunde, sie stimmten auch so manch einen Ahrweiler und Walporzheimer Schützen auf die Ende Mai kommenden großen Schützenfesttage in Ahrweiler ein. Denn zu hören gab es ausschließlich Marschmusik. Tambourmajor Jürgen Schmitz schwang dabei nicht nur den Taktstock, er hatte auch zu jedem Marsch eine kleine Geschichte parat. Schmitz erläuterte, dass der „Regiments-Gruß" nur durch einen Zufall den Weg in die Heeresmarschsammlung gefunden hatte, weil er dort einen doppelt vertretenen Marsch ersetzen musste. Der Tambourmajor machte deutlich, dass es sich beim „Schwedischen Kriegsmarsch" um einen der ältesten Märsche handele, der noch aus dem 30-jährigen Krieg stamme. Wenig zu sagen hatte der musikalische Leiter zum wohl relativ jungen Marsch „Airport", denn hier sind weder der Komponist noch das Entstehungsjahr bekannt. Aus „In die weite Welt" war einst das Wanderlied „Wem Gott will rechte Gunst erweisen" entstanden, und der Colonel-Bogey-Marsch schaffte es als Filmmusik sogar bis an die Spitze der deutschen Hitparaden. Es waren interessante Geschichten rund um die Titel, die das Corps im erweiterten Flötensatz präsentierte. 

Neben dem Deutschmeister Regimentsmarsch oder dem Marsch der Medici blieb den Musikern sogar noch Zeit und Luft für einen Operetten-Tanz. Der Can Can von Jacques Offenbach aus „Orpheus in der Unterwelt" schaffte ebenfalls den Sprung auf die Titelliste. Kein Wunder, ist dieser zumindest rhythmisch von einem Marsch nicht allzu weit entfernt. Dreizehn Stücke standen auf dem Programm, das war für die Walporzheimer aber nicht genug, sie forderten vehement Zugaben und bekamen diese auch. Schmitz setzte den Taktstock noch viermal an und präsentierte natürlich auch die Hits unter den Märschen, wie „Alte Kameraden" oder „Preußens Gloria."

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Ohne Probe geht es nicht!

Ohne Probe geht es nicht!
Musiker der Ahrweiler Bürgerschützen bereiten sich auf ihr Benefizkonzert vor.

Seit einigen Monaten treffen sich die Musiker des Tambourcorps der St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft Ahrweiler in der Aloisius-Grundschule zur Probe, um für die vielen kommenden Auftritte musikalisch fit zu sein. Ein besonderes Highlight ist wie in jedem Jahr das Benefizkonzert, welches am Mittwoch, 25. April, um 19.30 Uhr in Walporzheim am Sportheim zugunsten der Jugendarbeit des „Freundeskreises der Kapelle St. Josef" stattfindet. Der Eintritt ist wie in jedem Jahr frei. Spenden werden gerne entgegengenommen.

Die Spielleute sowie der Kapellenverein als Ausrichter des diesjährigen Konzerts hoffen auf regen Zuspruch und viele Besucher, wird doch der Erlös komplett dem guten Zweck zugeführt. 

Das Bürgerschützen-Tambourcorps gibt schon seit einigen Jahren regelmäßig Benefizkonzerte. Diese fanden bisher in verschiedenen Seniorenheimen der Stadt, den Stadtteilen Walporzheim, Bachem und Ramersbach, sowie im Bürgerzentrum und der Ehrenwall ́schen Klinik statt. Der Erlös wurde regelmäßig ganz unterschiedlichen guten Zwecken gespendet. Es wäre also schön, wenn möglichst viele Besucher an diesem Abend den Weg nach Walporzheim finden würden, um das interessante Repertoire des Tambourcorps zu hören.

Bei den Proben geht es allerdings nicht nur um das Üben der verschiedenen Musikstücke. An den Abenden soll auch die Gesellschaft und die Kameradschaft innerhalb des Corps gepflegt werden.
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Tambourcorps der Bürgerschützen ehrte Jubilare

Tambourcorps der Bürgerschützen ehrte Jubilare

Nachdem Jürgen Schmitz und Werner Schüller beim Festkommers der Ahrweiler Bürgerschützen die Jubiläums-Medaille, die Urkunde und einen Gutschein für ein Weinpräsent aus der Hand von Schützenkönig Wilhelm Busch erhalten hatten, folgte noch eine gesonderte Ehrung im Kreise der Spielkameraden in ihrem Schützenfest-Quartier bei der Familie Hoffmann. Zum 25-jährigen Jubiläum von Jürgen Schmitz gratulierte Kai Orth aus dem Zugbeirat im Namen aller Spielleute. Er wies darauf hin, dass er alle wichtigen Posten in den Tambourkorps der Ahrweiler Schützengesellschaften erreicht habe. So sei er seit Kindesbeinen mit der Spielmannsmusik eng verbunden. Angefangen habe er als Trommler bei der Aloisius-Jugend und war dort zuletzt Tambourmajor. Bei den Junggesellen war es ähnlich. Nach einer Zeit als Trommelspieler übernahm er auch dort die musikalische Führung als Tambourmajor. Auch bei den Bürgerschützen begann er vor 25 Jahren als Trommler und übernahm nach dem allzu frühen Tod von Bernd Sebastian den Tambourstock. Kai Ort stellte fest, dass er bisher als Einziger bei allen Ahrweiler Schützengesellschaften als Tambourmajor tätig war und ist.

Auch Werner Schüller wurde für seine langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Bei ihm lief das etwas anders. Er war zuerst Mitglied im Spielmannszug Ahrweiler. Die Junggesellen aus dem Spielmannszug stellten damals zum Schützenfest das Tambourcorps der Junggesellenschützen. Ab 1972 war er dort aktiv. Nach der Heirat wechselte er 1977 ins Bürgertambourcorps. So kann Werner Schüller auf eine 40-Jährige Mitgliedschaft bei den Bürgerschützen zurückblicken. Unter dem Tambourmajor Paul Knieps zählte das Tambourcorps bei seinem Eintritt nur zwölf Mitglieder. Im Laufe der Jahre ist die Mitgliederzahl auf die stolze Zahl von 38 gewachsen.

Seitens der Spielkameraden erhielt Jürgen Schmitz als Geschenk ein Aquarell vom Haus in der Niederhutstraße und Werner Schüller einen Gutschein.

Beide Jubilare dankten den Spielkameraden und wünschten sich weiter noch eine harmonische und schöne Zeit im Kreise der Spielleute, nach dem Motto: „ Einmal Spielmann, immer Spielmann."

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