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Patronatsfest 2019

Patronatsfest

Ahrweiler Schützen sollen in Bad Neuenahr aufziehen 😳😳😳

Die Ahrweiler St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft ist 816 Jahre alt, vor 1126 Jahren wurde Ahrweiler erstmals erwähnt. Gerade einmal 50 Jahre alt ist Bad Neuenahr-Ahrweiler, aber genau dieses Jubiläum beschäftigte die Schützen bei deren Patronatsfest. Denn Bürgerschützen, wie auch Junggesellen-Schützen und Aloisiusjugend aus der alten Rotweinmetropole sollen anlässlich der Feiern zum Jubiläum der Bindestrich-Stadt im Bad Neuenahrer Kurpark aufziehen und dort beim Bürgerfest am 2. Juni den Großen Zapfenstreich präsentieren. Und damit von den rund 900 Ahrweiler Schützen auch möglichst viele dem Marschbefehl Richtung Kurstadt folgen, wurde vor den knapp 400 anwesenden Bürgerschützen bei deren Patronatsfest im Helmut-Gies-Bürgerzentrum kräftig die Werbetrommel gerührt. Dass dies nicht mit der Betonung der Gemeinsamkeiten geht, war den Rednern klar. Hauptmann und Vorsitzender Jürgen Knieps betonte daher schon bei seinen Begrüßungsworten, dass rund ein Drittel der mittlerweile 717 Ahrweiler Bürgerschützen außerhalb Ahrweilers leben. Und die Junggesellen-Schützen haben derzeit eine Majestät aus Hemmessen, berichtete deren Hauptmann Lukas Knieps in seinem Grußwort und fügte hinzu: „Mehr Integration geht nicht."

Warum sich Ahrweiler und Bad Neuenahr nicht grün sind, hat vielschichtige Gründe. Diese machten die beiden Historiker Hans-Georg Klein und Hubert Rieck in ihrem gemeinsamen Festvortrag klar. Thema: „Die Schützen und die Jeulschen - Der Versuch einer Bestandsaufnahme." Die Diskrepanzen sind dabei längst nicht nur in den vergangenen 50 Jahren zu suchen, Klein und Rieck gingen bei ihrer

Analyse bis ins 13. Jahrhundert zurück. Sie betonten die über Jahrhunderte andauernden Unterschiede der stolzen Stadt Ahrweiler und der drei Dörfer Wadenheim, Beul und Hemmessen, denen ausgerechnet ein Ahrweiler mit der Entdeckung und Vermarktung der Quellen zu Ruhm und Wohlstand verhalf. Die Fehden aber waren schon im Mittelalter Tagesgeschäft, die Ahrweiler Schützen zerstörten die Burg Neuenahr, die weißen Grenzpfähle zwischen beiden Orten verschwanden immer wieder oder wurden versetzt und der Streit eskalierte mehr und mehr. Der Stachel saß und sitzt tief und so war es auch nicht verwunderlich, dass sich die Gerichte immer wieder mit Land- und Viehraub beschäftigen mussten.

So richtig aber legte Landrat Jürgen Pföhler den Finger in die Wunde, als er die negativen Höhepunkte der mit einer Gebietsreform verbundenen Zusammenlegung von Ahrweiler und Bad Neuenahr wieder ans Tageslicht brachte. Pföhler sprach von einer Reform mit Ach und Krach und viel Trickserei, vom Namen Ahrweiler-Bad Neuenahr, den der damalige Ministerpräsident Helmut Kohl versprach und gegen den die Neuenahrer erfolgreich Sturm liefen, als sie beim Landtag in Mainz klarmachten: „Man sucht ein Weltbad wie Bad Neuenahr im Telefonbuch unter „B wie Bad" und nicht unter „A wie arm dran." Pföhler erinnerte an den Streit um weiß-rote oder rot-goldene Bändchen an Erinnerungsmedaillen zum Diözesan-Schützenfest 1985 und an den Ahrweiler Fahnenstreit, wobei er explizit die damaligen Rollen vom heutigen Schützenkönig Peter Diewald und seinem Vorgänger Willi Busch erläuterte.

Die weiteren Festredner hielten sich aus den Beziehungs-Streitigkeiten heraus. König Peter Diewald plädierte für mehr persönlichen Gespräche statt der Verlegung des eigenen Wohnzimmers ins Internet. Präses Jörg Meyrer regte an, die anstehenden Jubiläen tatkräftig zu feiern, um sich wieder einmal zu begegnen. Bürgermeister Guido Orthen dankte allen Ahrweiler Schützen schon im Vorfeld für ihren Auftritt am 2. Juni und die stellvertretende Ahrweiler Ortsvorsteherin Monika Busch bezeichnete die Schützen als einen der großen Integrationsfaktoren der Stadt.

Hauptmann Jürgen Knieps sprach schließlich Hans Fuhs den Dank der Gesellschaft für dessen 18-jährigen Einsatz um die Bewirtschaftung der Schützenweine aus, von denen beim Patronatsfest wieder reichlich flossen.

Übrigens: Beim Patronatsfest der Ahrweiler St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft trugen sich 16 neue Schützen ins Seelenbuch der Gesellschaft ein und wurden aufgenommen, so dass die Zahl der Mitglieder auf nunmehr 717 angewachsen ist. Neu bei den Bürgerschützen sind Thorsten Schlottmann, Jörg Nächterscheid, Frank Schopp (alle Hauptmannsglied), Heinz Int-Veen (Oberleutnantsglied), Andreas Noll (Leutnantsglied), Marco Schmidt (Fähnrichsglied), Rolf Münster, Hubert Werner, Christian Maschmeyer, Andreas Koll, Olaf Jessen, Ralf Baldauf, Thorsten Schweigert (alle Königsglied), Richard Gies (Jägercorps), Philipp Carl Saame und Henrik Sundheimer (beide Elitecorps).

Hauptmann Jürgen Knieps sprach zudem Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften aus. Seit 40 Jahren bei den Bürgerschützen sind Heinz Rieck (Tambourcorps), Walter Mies, Egon Orth (beide Leutnantsglied), Willi Sonntag und Hans-Leo Appel (beide Elitecorps). Ein halbes Jahrhundert Gehört Peter Ludwig aus dem Elitecorps dazu, gar schon 60 Jahre trägt Gerhard Jakobs die grüne Uniform.


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Schützenmuseum erstrahlt !!!

Schützenmuseum erstrahlt !!!

Mit Stolz präsentierten die Ahrweiler Bürgerschützen ihr von außen renoviertes „Haus der Schützen". Der Fassadenanstrich des im Volksmund nur „Schützenmuseum" genannten Objektes auf der Rausch wurde durch Baumaßnahmen im Umfeld notwendig. Die erhebliche finanzielle Belastung, so Hauptmann Jürgen Knieps, konnte durch Beiträge von Sponsoren abgefedert werden.

So steuerte der Kreis Ahrweiler innerhalb seines seit Jahren aufgelegten Vereinsprogramms einen namhaften Zuschuss bei. Die Kreissparkasse Ahrweiler und die Volksbank Rhein Ahr Eifel unterstützten das Vorhaben mit Spenden. Auch die Stadtverwaltung verzichtete im Rahmen der Genehmigung auf Gebühren.

„Ganz erheblich war daneben das Entgegenkommen der beteiligten Handwerker, des Malerbetriebs Sonntag mit unseren Schützenbrüdern Willi und Dirk sowie des Gerüstbaubetriebs Hampel um Günther Schmiddem", betonte Knieps. Er dankte allen Beteiligten für ihre Unterstützung: „Dank vieler Schultern konnte ein für unsere Schützengesellschaft tragfähiges Konzept gefunden werden." 

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Jahreshauptversammlung 2018

Jahreshauptversammlung 2018

Die Gesellschaft hat nun 715 Mitglieder

Turnusmäßig trafen sich die Mitglieder der Ahrweiler Bürgerschützengesellschaft zur Mitgliederversammlung. Hauptmann und Vorsitzender Jürgen Knieps begrüßte dazu im Alten Zunfthaus genau 140 der mittlerweile 715 Schützen. In seinem letzten Grußwort an die Versammlung ging der am Dreifaltigkeitssonntag scheidende Schützenkönig Willi Busch weniger auf die vergangenen Jahre als Majestät ein. Busch legte das Augenmerk vielmehr auf ein anstehendes Gemeinschaftsprojekt der Bürgerschützen und des Rotary-Clubs der Kreisstadt, die für den 7. Juni 2018 zu einem Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps Koblenz auf den Ahrweiler Markt einladen. 

Chronist Peter Diewald brachte in der Folge das vergangene Schützenjahr in Erinnerung, bei dem das „kleine" Schützenfest im Juni den Höhepunkt gebildet hatte. Lebhafter ging es beim Jahresbericht von Dieter Zimmermann zu. Der Schatzmeister konnte zwar ein zufriedenstellendes Zahlenwerk präsentieren, das aber nur aufgrund des verstärkten Weinverkaufs im abgelaufenen Jahr so positiv ausfiel. Dem Kassenbericht folgte die Bestätigung der ordnungsgemäßen Kassenführung durch Rechnungsprüfer Rolf Groß, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Im Verwaltungsrat hatte man aber die Fixkosten des vergangenen Jahres einmal mit denen von 2010 verglichen und dabei festgestellt, dass alles mehr oder weniger teurer geworden war: Preise für Musikkapellen, Essen oder Raummieten waren angestiegen. Extrem sichtbar wurde es bei den Kosten der Versicherungen. Die Bürgerschützen mussten dieser Entwicklung Rechnung tragen und so kam eine Erhöhung des Beitrags auf die Tagesordnung. Seit 15 Jahren war dies nicht mehr der Fall gewesen. Nun aber beschloss die Versammlung eine Anhebung des Jahresbeitrags für die 715 Schützen von 75 auf 85 Euro. Die große Mehrheit der Versammlung stimmte dem Antrag zu, acht Mitglieder waren dagegen, ebenso viele enthielten sich der Stimme. 

Einstimmige Ergebnisse brachten die anstehenden Wahlen mit sich. Für jeweils zehn Jahre in ihren Ämtern bestätigt wurden dabei der Vorsitzende des Königsgliedes, Christoph Smolenski, der Vorsitzende und Offizier des Elitecorps, Jürgen Appel, und der Leutnant des Leutnantsglieds, Ralf Wershofen. Abschließend informierte Hauptmann Jürgen Knieps noch über bevorstehende Ereignisse im Kalenderjahr, der den Bürgerschützen in diesem Jahr beim „großen" Schützenfest eine neue Majestät und damit auch den historischen Trinkzug in der Nacht vom 27. zum 28. Mai beschert.

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Patronatsfest 2018

Patronatsfest 2018

Al­le drei Jah­re wird bei den Sankt Se­bas­tia­nus Bür­ger­schüt­zen in Ahr­wei­ler ei­ne neue Ma­jes­tät er­mit­telt, im­mer ver­bun­den mit dem sich an­schlie­ßen­den his­to­ri­schen Trink­zug, der sich die gan­ze Nacht durch die Alts­tadt be­wegt. Die Vor­freu­de war beim Pa­tro­nats­fest der Schüt­zen im Hel­mut-Gies-Bürg­er­zen­trum schon deut­lich spür­bar.

Knapp 500 der mitt­ler­wei­le 709 Bür­ger­schüt­zen stimm­ten sich bei za­cki­ger Mu­sik und lau­ni­schen Gruß­wor­ten auf das Fest­jahr und auf das jahr­hun­dert­eal­te Spek­ta­kel des Trink­zugs am 27. Mai ein. Da­mit al­les glatt läuft, ver­kün­de­te Haupt­mann Jür­gen Knieps den Grün­rö­cken ein paar Spiel­re­geln und den dies­jäh­ri­gen Zug­weg. Er star­tet am Ober­tor und wird auf dem Markt­platz en­den. Der Weg führt zu­nächst durch die Ober­hut, dann geht es über die Jo­han­nes-Mül­ler-Stra­ße erst­mals auf den Markt und die Nie­de­rhuts­tra­ße hi­nab bis zum Nie­der­tor.

In­ner­halb der Stadt­mau­er führt der Zug durch den Ka­no­nen­wall zum Ahr­tor und die Ahr­huts­tra­ße hin­auf bis zum Markt. Wer dann noch nicht ge­nug hat, kann zur Schluss­ein­kehr noch in die Zehnt­scheu­er ge­hen. Zu­dem for­der­te der Haupt­mann sei­ne Schüt­zen auf, den Eh­ren­trunk an den rund 200 „Al­tär­chen" der Gast­ge­ber nicht aus­ufern zu las­sen, es soll zü­gig vo­ran ge­hen. „Es ist kei­ne Ver­an­stal­tung der Schüt­zen, son­dern ei­ne der Be­völ­ke­rung für die Schüt­zen" zi­tier­te der Haupt­mann Ex-Kö­nig Hans-Georg Klein. Für den am­tie­ren­den Bür­ger­schüt­zen­kö­nig Wil­li Busch wird am Tag des Trink­zugs die Re­gent­schaft en­den. Beim Pa­tro­nats­fest blickt er auf zwei Jahr­zehn­te in der Ver­ant­wor­tung zu­rück, be­rich­te­te über das stark an­ge­wachs­ene Auf­ga­ben­spek­trum der Ge­sell­schaft und ih­ren gro­ßen Ein­satz im so­zia­len Be­reich. Busch nann­te das Bun­des­schüt­zen­fest und die Er­rich­tung des Hau­ses der Schüt­zen als Säu­len sei­ner ak­ti­ven Zeit.

Kreis­beige­ord­ne­ter Horst Gies und Kreis­stadt-Bürg­er­meis­ter Gui­do Ort­hen mach­ten die ho­he Un­zu­frie­den­heit der Men­schen „mit al­lem und je­dem" zum The­ma, die viel­fach in den so­zia­len Me­dien zum Aus­druck kom­me. Dem ent­geg­ne­te Orts­vor­ste­her Pe­ter Die­wald, dass es in Ahr­wei­ler die­se Un­zu­frie­den­heit nicht ge­be, die Stadt sei im­mer auch ein Dorf ge­blie­ben, im dem man sich ken­ne. Die­wald mach­te da­bei auf die Fei­ern zum 1125-jäh­ri­gen Be­ste­hen Ahr­wei­lers in die­sem Jahr auf­merk­sam.

Mu­si­ka­li­sche Grü­ße über­brach­te die Chor­ge­mein­schaft Ahr­wei­ler/Wal­porz­heim den Bür­ger­schüt­zen und er­in­ner­te da­bei an die 40-jäh­ri­ge Wie­der­kehr der Kö­nigs­wür­de von Jo­sef Reu­ter. Der hat­te zu­dem ein Lob­ge­dicht auf sei­ne Hei­mat­stadt ge­schrie­ben, das Chor­lei­ter Wil­fried Schä­fer ver­ton­te. Die Ori­gi­nal­kom­po­si­ti­on über­reich­te er dem Schüt­zen­haupt­mann zur Aus­stel­lung im Schüt­zen­mu­se­um.

Schließ­lich mach­te der Haupt­mann der Ahr­wei­ler Jung­ge­sel­len-Schüt­zen, Lu­kas Knieps, noch klar, dass es um das Schüt­zen­we­sen gut be­stellt sei. Ei­ne Um­fra­ge im Vor­stand der Jung­ge­sel­len mach­te deut­lich, dass auch die im di­gi­ta­len Zeit­al­ter auf­ge­wachs­ene „Ge­ne­ra­ti­on Y" in Ahr­wei­ler dem Schüt­zen­we­sen ver­bun­den sei. „Da­mit ist auch Eu­re Zu­kunft ge­si­chert", so Lu­kas Knieps zu den Bür­ger­schüt­zen.

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Aloisiusfest 2017

Aloisiusfest 2017

Ahrweiler Schützenfestwochen sind beendet. Am Wochenende fand zum Abschluss das Fest der jüngsten der drei Schützengesellschaft, nämlich der Aloisius-Jugend, statt. Es dürfte im Nachhinein einen besonderen Platz in der Geschichte des Ahrweiler Schützenwesens einnehmen. Denn es war ein Fest der Einmaligkeiten, bei dem am Samstagmittag um 13:03 Uhr fest stand, wer Nachfolger von Luca Münch im Amt des Schützenkönigs ist. 

Martin Graf heißt der glückliche Sieger des Schießwettbewerbs auf dem Schulhof der Grundschule. Der 15-jährige Schlagzeuger im Tambourcorps ließ sich mit reichlich Tränen in den Augen proklamieren. Das waren sicherlich Tränen der Freude, hätten aber auch Schmerzenstränen sein können. Denn der neue König und seine beiden Mitstreiter Lukas Rosenstein und Kilian Mausberg mussten jeweils 97 Mal mit der Armbrust auf den Königsvogel anlegen, 291 Mal durfte Schießmeister Werner Knieps die Armbrust spannen. Mehr als zwei Stunden standen die Kandidaten in der Sonne und zielten auf den zähen Holzvogel, dessen Sitz auf der Stange gleich drei Mal gelockert wurde. „So etwas hat es noch nicht gegeben", meinte Peter Ropertz aus dem Vorstand der Aloisiusjugend. 

Der Tag hatte für die rund 30 aktiven Mitglieder der Aloisiusjugend in aller Frühe mit einem Weckzug und anschließendem Festgottesdienst begonnen. Im Rahmen des Schulfestes der Grundschule fand dann das Königsvogelschießen statt. Wie bei allen Ahrweiler Schützengesellschaften ging es für die neue Majestät zu den Klängen von „Toch- ter Zion" durchs Ahrtor, gleich dahinter warteten jede Menge Gratulanten. Es folgten die Vorstellungen bei Pastor und Bürgermeister sowie bei den Königen und Hauptleuten der beiden anderen Schützengesellschaften Ahrweilers. 

Am Nachmittag zogen die jungen Schützen dann zunächst feierlich durch die Stadt und zum Kalvarienberg, wo das Fest mit Paraden weiter gefeiert wurde. Begonnen hatte das Aloisiusfest bereits am Freitag mit dem Zapfenstreich auf dem Ahrweiler Marktplatz. 

Beim abendlichen Festkommers im Hotel Rodderhof gab es dann auch etwas Einmaliges. Der Schützenkönig von 1937, Willi Grohs, weilte unter den Ehrengästen. Er wurde als erster Aloisiusjunge überhaupt für sein 80- jähriges Königsjubiläum gefeiert. Der mittlerweile 92-jährige zeigte sich dabei putzmunter und erzählte von seinem Königsschild, dass er erst nach dem zweiten Weltkrieg anfertigen ließ. Nicht bei einem Goldschmied, sondern bei einem Neuenahrer Karosseriebauer. Überhaupt gab es interessante Geschichten zu hören. So wurde auch vor 70 Jahren ein Schild angefertigt, obwohl es wegen des Schützenfestverbots der französischen Besatzer 1947 gar keinen Schützenkönig gab. Dieses Schild ließ der Jahrgang anfertigen. Fünf Jahre später gab es dann mit Manfred Winkler zwar wieder einen König, der aber stiftete kein silbernes Schild, sondern das heute noch benutzte Königszepter. Und Goldjubilar Günther Schmitt hinterließ aus seinem Königsjahr ebenfalls kein Schild, sondern eine neue Hauptmannskette. Auch die wird heute noch getragen. 

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