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Aktuelles

Patronatsfest 2004

Patronatsfest 2004

Zum Patronatsfest feierten die Bürgerschützen ihren Ehrenhauptmann

Das Patronatsfest, das die Ahrweiler St. Sebastianus Bürger-Schützengesellschaft am 17. Januar 2004 nach dem gemeinsamen Kirchgang in altgewohnter Weise im Saal des Bürger-Centrums feierte, ist neben dem Fronleichnamstag der festliche Höhepunkt in ihrem Schützenjahr.

In diesem Jahr stand dieser Abend ganz im Zeichen der offiziellen Ehrung des Ehrenhauptmanns der Gesellschaft, Werner Dittmann. Der Verwaltungsrat hatte den bisherigen Hauptmann durch einstimmigen Beschluss zum Ehrenhauptmann der Gesellschaft berufen. Er hatte diese Ernennung beschlossen, weil „besondere Verdiensten auch eine besondere Anerkennung gebührt". Die Bekanntgabe dieser Berufung erfolgte am Abend der demokratischen Wahl des neuen Hauptmanns Wilhelm Busch.

In der Festversammlung zum Patronatstag hielt der amtierende König der Gesellschaft, Edmund Flohe die Laudatio auf den Ehrenhauptmann und zeichnete dabei seinen Lebensweg im privaten Bereich wie auch als Schütze und seine aktive Mitgliedschaft in allen drei historischen Ahrweiler Schützengesellschaften nach. Er endete mit den Worten: "Unser Schützenhauptmann hat sich um das Schützenwesen in Ahrweiler verdient gemacht. Tief verwurzelt in Vaterstadt und Heimat hat er die Werte des Schützenwesens Glaube Sitte und Heimat in Treue vorgelebt und die St. Sebastianus Bürger-Schützengesellschaft zu neuer Blüte geführt".

Lang anhaltender Beifall aller Schützen bekräftigte diese Ernennung, die durch die Überreichung der hierzu ausgefertigten Urkunde auch ihre äußere Bestätigung fand.

Ein sichtlich tief bewegter Werner Dittmann dankte der Versammlung für die ehrende Anerkennung seiner 17 Hauptmanns-Jahre: „Der heutige Abend gibt mir Gelegenheit, mich bei allen Schützenbrüdern für die tolerante und beispielhafte Haltung zu danken, die sie mir entgegenbrachten und ich bedanke mich für die stets gute Zusammenarbeit im Verwaltungsrat. Meinem Nachfolger im Amt, Hauptmann Wilhelm Busch wünsche ich eine glückliche Hand in der Führung der Gesellschaft, in der er meiner Loyalität und meiner Hilfe sicher sein kann."

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Traubenlese 2003

Traubenlese 2003

Otto Schäfer blinzelt. Die Sonne blendet. Langsam hebt er das Refraktometer ans Auge. Sein Blick trügt ihn nicht, und er strahlt: "Mehr als 100". 103 Öchslegrade brachte der Spätburgunder, den die Ahrweiler Bürgerschützen am Mittwoch im Forstberg, hoch über dem Kreishaus gelegen, lasen. "Einen solchen Jahrgang hab' ich noch nicht erlebt", sagt Otto Schäfer. Schäfer ist so etwas wie der Nestor der Ahrweiler Winzer. 

Der 79-jährige ist der ehemalige Offizier des Hauptmannsgliedes der Schützen immer noch die Nummer Eins im Wingert der Sebastianer, um die er sich seit 40 Jahren bemüht. Die 600-jährige Schützengesellschaft ist weltweit die einzige ihrer Art, die über eigene Weinberge verfügt und ihren eigenen Wein produziert. Seit mehr als 400 Jahren ist der Weinbau für die Schützen nachgewiesen. Und die Flächen mehren sich fast ständig. Durch Nachlässe oder auch durch Zukauf von Rebland. Im Forstberg gab es am Mittwoch ein kleines Jubiläum. Denn seit 25 Jahren kümmert sich Dieter Hüttig um die Wingerte der Schützen. Und das rund ums ganze Jahr. 

Dafür dankte ihm Hauptmann Wilhelm Busch, der sich sehr zufrieden mit dem Leseergebnis zeigte. Verarbeitet werden die Trauben im Weingut J.J. Adeneuer. Marc Adeneuer, auch Mitglied der Bürgerschützen, hat diese Aufgabe vor Jahren von Otto Schäfer übernommen. Beide sind auch heute noch ein Gespann und stolz auf den Schützentrunk. Ihr jüngster Erfolg: eine Goldene Kammerpreismünze für den Forstberg 2002. Die Schützenweine sind übrigens nicht verkäuflich. Sie werden nur bei Veranstaltungen der Sebastianer ausgeschenkt oder zu besonderen Anlässen verschenkt. Einzige Ausnahme war die 600-Jahr-Feier im vergangenen Mai. Da konnten alle Gäste sich von der Qualität des Schützentrunks überzeugen.

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