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Vitus Appel neuer König der Junggesellen

Vitus Appel neuer König der Junggesellen

Vitus Appel heißt die neue Majestät der Sankt Laurentius Junggesellen-Schützengesellschaft Ahrweiler. Er holte am Sonntag um 18.56 Uhr mit dem 42. Schuss den Königsvogel von der Stange. Sein zweiter Anlauf um die Königswürde der Junggesellen brachte dem „Ovvehöde Jong", bisher Königsbegleiter, Glück. 

Der Student der Elektro- und Informationstechnik, der über seiner Masterarbeit sitzt, erlegte im Wettstreit mit dem ehemaligen Tambourmajor Tobias Steffes aus der Ahrhut bei hochsommerlichen Temperaturen in der Quarzkaul den hölzernen Greif. Jeden Schuss mit der 16-Millimeter-Büchse hatte Schießmeister Dirk Böhm, der diese Funktion seit 25 Jahren ausübt, seit 17.07 Uhr festgehalten. Dann, nachdem drei Böllerschüsse den Ahrweiler Bürgern im Tal verkündet hatten, dass es einen neuen Junggesellenkönig gibt, wuchs für die zahlreichen Besucher die Spannung, wer als Majestät das Schießzelt verlassen wird, ins Unermessliche. Auf den Schultern der Kameraden, den Fähnrichsbegleitern Fabian Hecker und Michael Welle, riss Appel dann die Arme hoch. 

Ob der unzähligen Gratulanten kam er nur schrittweise voran. Tränen der Freude flossen, als ihm seine Mutter Birgit und sein Vater Franz-Josef um den Hals fielen. Unter lautem Beifall wurde Vitus Appel ins Festzelt getragen und nahm Kette und Zepter als Königsinsignien von Vorgänger Daniel Schopp entgegen. Die Besonderheit und Zeichen der gelebten Ahrweiler Schützentraditionen: Proklamierte Junggesellen-Hauptmann Lukas Knieps gestern Abend Vitus Appel, so war es vor 33 Jahren sein Vater Jürgen Knieps, heute Hauptmann der Bürgerschützen, der Franz-Josef Appel zum König ernannte.

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Begrüßungsabend der neuen Mitglieder

Begrüßungsabend der neuen Mitglieder

Der Begrüßungsabend der neuen Mitglieder kurz vor Schützenfest ist mittlerweile zur liebgewordenen Tradition geworden. Am Freitag, dem 19. Mai 2017 begrüßte Hauptmann Jürgen Knieps gemeinsam mit der Majestät Willi Busch und einigen Schützenbrüder des Verwaltungsrates im Haus der Schützen die neuen Mitglieder, die seit dem Schützenfest 2016 zu den Bürgerschützen dazu gestoßen sind. Archivar und Ex-König Hans-Georg Klein übernahm die Aufgabe in einem kurzweiligen Vortrag über die lange Geschichte unserer Gesellschaft zu berichten. Die neuen Mitglieder, die mit sehr unterschiedlicher Vertrautheit zu unseren Tradition zu den Bürgerschützen gekommen sind, wurden von Hans-Georg Klein mit den Abläufen und den Hintergründen des nun bald kommenden Schützenfestes vertraut gemacht. Es war eine gute Gelegenheit des Kennenlernens und für einige neuen Mitglieder der erste positive Kontakt mit unserem eigenen Schützenwein.

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Ganz anders als all die anderen Schützen ...

Ganz anders als all die anderen Schützen ...

Hans-Georg Klein referierte über das Besondere am Ahrweiler Schützenwesen

Was in der Kreisstadt als „normal" empfunden wird, ist eigentlich außergewöhnlich. Gemeint sind die Eigenarten des Schützenwesens, dass die Ahrweiler Grünröcke doch stark von anderen organisierten Schützenvereinen und –gesellschaften unterscheidet. Am Montagabend vergangener Woche referierte Hans-Georg Klein über die kleinen und großen Unterschiede. Gut 20 Gäste waren der Einladung des Heimatvereins ins Ahrweiler Haus der Schützen gefolgt. Dabei waren auch aktive Schützen aus der Rotweinmetropole, denen der Chronist wohl nicht viel Neues erzählen konnte und für die der Inhalt des Vortrags mit dem Namen „Die geheimnisvollen Ahrweiler Schützengesellschaften" gar nicht so geheimnisvoll war. Interessant war es aber allemal, Einzelheiten über das Entstehen und die Geschichte gerade der St. Sebastianus Bürgerschützengesellschaft zu hören. Zum Beispiel, dass diese irgendwann, wahrscheinlich zwischen 1390 und 1420 gegründet wurde. Das heute propagierte Gründungsjahr 1403 sei schlichtweg erfunden worden, weil man im Jahr 1903 eine pompöse 500-Jahr-Feier begehen wollte. Die Gründung fiel in die Zeit, als das Schützenwesen nach und nach das Ritterwesen ablöste. Die folgenden Jahrhunderte brachten viele Veränderungen mit sich. So genossen die Ahrweiler Bürger um die Gründungszeit viele Privilegien, beispielsweise gab es Steuerbefreiungen. Natürlich kämpften die Schützen auch, bis sie 1632 bei der versuchten Verteidigung von Linz gegen die Schweden eine empfindliche Schlappe hinnehmen mussten. Es war der letzte Kriegszug Ahrweiler Schützen, die übrigens bis zum Verbot der Bruderschaften durch den Bischof von Trier im Jahr 1825 auch Frauen und Kinder in ihren Reihen hatten. Später entwickelten sich dann Strukturen, die bis heute ähnlich geblieben sind. Nur waren die Abteilungen verschiedenen Bevölkerungsschichten vorbehalten. Ins Königsglied durfte die Obrigkeit. Handwerker fanden sich im Hauptmannsglied wieder, Winzer im Elitecorps. Für Knechte und Gesellen gab es das Leutnantsglied. Bis ins Jahr 1965 wurde nach Berufsstand sortiert, erst seit gut 50 Jahren sind die heute neun Züge bunt gemischt.

Dass die Ahrweiler Schützen einst zur Bewachung der Stadtmauer dienten, ist eine der Legenden, mit denen Klein aufräumte. Rund 80 Mann für 1.600 Meter Mauer seien lächerlich. Und dass dem Fähnrich bei einem Böllerunfall 1839 beide Beine weggerissen wurden und er aus einem Oberschenkelknochen in filigranes Kreuz schnitzte, stellte der Chronist auch in Frage. Zwar kann das Kreuz heute noch besichtigt werden, der Fähnrich aber hatte sein Amt noch 14 weitere Jahre inne. Der Verlust beider Beine war zu dieser Zeit jedoch einem Todesurteil gleichzusetzen.

Dass sich das Ahrweiler Schützenwesen von anderen Schützen stark unterscheidet, ist an gut einem halben Dutzend Fakten auszumachen. So gibt es in der Stadt gleich drei Schützengesellschaften, für Kinder, Junggesellen und Bürger. Es gibt in Ahrweiler keine sportlichen Vergleiche und damit auch nicht die Fülle von Verpflichtungen, die es anderen Vereinen schwer macht, ihre Mitglieder bei der Stange zu halten. Die Ahrweiler Schützen treten häufig in ihren Uniformen, die eigentlich Schützentrachten sind und „bewaffnet" mit Holzgewehren auf. Diese Gewehre können auch schon Mal umfallen, ohne dass ein Schaden entsteht. Die Brust voller Orden und Ehrenzeichen haben die Ahrweiler Schützen ebenfalls nicht, maximal drei Orden der drei Gesellschaften trägt jedes Mitglied an der Uniform. Der Schützenkönig schießt zwar in der Regel alle drei Jahre den Vogel von der Stange, gekürt wird er jedoch bereits im Vorfeld durch den Verwaltungsrat. Und nach dem Königsschuss erfolgt ein historischer Trinkzug. Ebenfalls ein Merkmal des Schützenwesens in Ahrweiler: Es sind ausnahmslos Männer Mitglied der Gesellschaft. Und die St. Sebastianus-Bürgerschützen sind auch noch Winzer, und wahrscheinlich weltweit die einzigen Schützen mit eigenem Weinberg und eigener Weinherstellung. Der Schützenwein, den es aktuell in drei Sorten gibt, wird den Mitgliedern zu Festen kostenlos kredenzt. Probieren konnten die guten Tropfen am Montagabend aber auch die Besucher des kurzweiligen Vortrags, der für so manch einen schon eine gelungene Einstimmung aufs nahe Schützenfest war.

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Tambourcorps übergab Spende

Tambourcorps übergab Spende

Zum Auftakt des 140-jährigen Jubiläums der Dr. Karl von Ehrenwall'schen Klinik waren am 22. März 2017 viele Freunde der Tambourmusik zu einem Benefizkonzert in den großen Tagungsraum der Klinik gekommen. Die Musiker spielten an dem Abend einen bunten Strauß ausgesuchter schmissiger Marschmusik. Der Erlös des Konzertes sollte dem Förderverein der Klinik zu Gute kommen. 

Stolze 600 € waren bei der Spendensammlung zusammengekommen. In einer kleinen Feierstunde überreichte der Tambourmajor Jürgen Schmitz und der König der Bürgerschützen einen symbolischen Scheck über diese Summe an die Vorsitzende des Fördervereins Birgit Bertram. Sie richtete besondere Dankesworte an Jürgen Schmitz, stellvertretend für alle Spielleute und betonte, dass die Spende für Patienten im Freizeitbereich innerhalb des Klinikaufenthaltes eingesetzt würde. Bei der Spendenübergabe waren auch Vertreter vom Förderverein und vom Zugbeirat des Tambourcorps der Bürgerschützen mit dabei.

Auch der König der Gesellschaft, Willi Busch, dankte den Spielmännern des Tambourcorps, dass sie seit vielen Jahren einmal jährlich ein Konzert für einen guten Zweck durchführen. Zur Erinnerung an das schöne Konzert überreichte Werner Schüller als Mitorganisator seitens des Tambourcorps eine Erinnerungsurkunde an die Vorsitzende Birgit Bertram. Die Urkunde soll im Hause Ehrenwall jetzt einen würdigen Platz finden.

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Bürgerschützen auf Fußwallfahrt

Bürgerschützen auf Fußwallfahrt

Seit dem Bundesschützenfest 2007 in Ahrweiler ist es eine gute Tradition geworden, dass wir als Bürgerschützen vor Schützenfest zur Wallfahrt gehen. Damit wollen wir als Gesellschaft, aber auch jeder einzelne Pilger selbst, das Bekenntnis zum christlichen Glauben abgeben. Es ist ein äußeres Zeichen unserer Werte, auf denen unsere Bürgerschützen-Gesellschaft fußt. Am Freitag, dem 5. Mai 2017 machten sich fast 30 Schützen auf, um im gemeinsamen Gebet und in der gemeinsamen Reflexion besondere Anliegen in den Mittelpunkt zu nehmen. Nach einer Statio zur Einstimmung in der St. Laurentius-Kirche wurde unter der Impulsgebung von Präses Dechant Jörg Meyrer der Völkerverständigung am Weltjugendtagskreuz gedacht, der Weltfrieden stand am ehemaligen Regierungsbunker im Mittelpunkt. Die Veränderungen in der Kirche wurden deutlich am Ende des geistlichen Weges auf dem Kalvarienberg. Hier besuchten wir ein letztes Mal die Ursulinenschwestern, die Ende Juni den „Berg" verlassen werden. Unser Gebet soll die Schwestern und die vielen Veränderungen, denen wir als Kirche und auch in der Zivilgesellschaft entgegengehen, stärken.

Zum Anschluss ging es dann in das Haus der Schützen, wo nach alter Sitte bei Wein und Brötchen die kurze Pilgerreise seinen gemeinschaftlichen Abschluss fand. Auf vielfachen Wunsch der Pilgerteilnehmer geht es im kommenden Jahr wieder zum Apollinarisberg nach Remagen.

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