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Aktuelles

Jahreshauptversammlung des Oberleutnantsgliedes

Jahreshauptversammlung des Oberleutnantsgliedes

Georg Appel als stellvertretender Zugführer wieder gewählt und der Zugbeitrag auf 35,- € erhöht.

Am 27.10.2017 wurde das neue Vereinsjahr des Oberleutnantsgliedes mit der Jahreshauptversammlung eingeläutet. Bei seiner Begrüßungsrede konnte Zugführer Marc Adeneuer 47 Zugbrüder zum offiziellen Teil begrüßen. 15 Zugbrüder hatten sich entschuldigt. Nachdem man sich zum Totengedenken von den Plätzen erhoben hatte hielt Zugführer Marc Adeneuer in seiner Begrüßungsrede noch einen kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, bevor er das Wort an den Schriftführer Klaus Terporten übergab, der dann das vergangen Vereinsjahr detailliert Revue passieren ließ. Im Anschluss erstattete Kassierer Reiner Sander den Kassenbericht und stellte die Einnahmen und Ausgaben sowie den Kassenbestand dar. Die Kassenprüfer attestierten dem Kassierer eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung und somit wurde dem Kassierer und dem gesamten Zugbeirat einstimmig Entlastung erteilt.

Bei den anschießenden Wahlen wurde​​ Georg Appel als stellvertretender Zugführer einstimmig für weitere drei Jahre wiedergewählt. Als Beisitzer Frank Burow, Lutz Glöckner und Andreas Hänsch gewählt. Die Kassenprüfer Oliver Adenäuer und Gerd Reuter wurden einstimmig für ein Jahr im Amt bestätigt.

Der Zugbeirat schlug beim Zugbeitrag eine Erhöhung um 5,- € auf 30,- € Jahresbeitrag vor. Die Gründe und Zusammenhänge für diese Maßnahme wurden der Versammlung durch den Zugbeirat ausführlich erklärt und von der Versammlung ausgiebig diskutiert. Aufgrund der stichhaltigen Argumente seitens des Zugbeirates kam völlig überraschend während dieser Diskussion von einem Zugbruder der Antrag, den Zugbeitrag gleich auf 35,- € zu erhöhen, damit man in naher Zukunft nicht schon wieder mit über dieses Thema diskutieren muss. Das Geld sei ja nicht weg und würde den Zugbrüdern wieder zu gute kommen. Bei der folgenden Abstimmung fiel dann ein eindeutiges Votum für eine Erhöhung um 10,- €.

Nachdem man danach noch einige zuginterne Punkte und Termine abklären konnte, wurde der offizielle Teil der Jahreshauptversammlung mit dem Lied des Oberleutnantsgliedes beendet, um dann den Abend, bei der einen oder anderen Flasche Wein bzw. Bier, gemeinsam ausklingen zu lassen.

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Oberleutnantsglied in der Ehrbachklamm

Oberleutnantsglied in der Ehrbachklamm

Am Familientag 2017 wandert das Oberleutnantsglied durch die wunderschöne Ehrbachklamm

Treffpunkt am 15.10.2017 war bereits um 10:00 Uhr an der Feuerwehr in Ahrweiler, von der aus gemeinsam mit dem Bus nach Buchholz gefahren wurde.
Vor hier aus startete man dann zu einer herrlichen, etwa 14 km lange Wanderung durch die Ehrbachklamm bis nach Brodenbach an der Mosel, die etwa gegen 16:00 Uhr erreicht wurde.
In Brodenbach wurden dann alle wieder mit dem Bus abgeholt um den Heimweg anzutreten, bei dem aber noch einen Abstecher zum Bahnhof Engeln gemacht wurde, um dort in Royal's Vulkan-Stube eine zünftige Mahlzeit einzunehmen.

Aufgrund des Feedbacks der anwesenden Zugbrüder kann man nur feststellen, dass dieser Tag wieder ein gelungener Familientag des Oberleutnantsgliedes war.


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Aloisiusfest 2017

Aloisiusfest 2017

Ahrweiler Schützenfestwochen sind beendet. Am Wochenende fand zum Abschluss das Fest der jüngsten der drei Schützengesellschaft, nämlich der Aloisius-Jugend, statt. Es dürfte im Nachhinein einen besonderen Platz in der Geschichte des Ahrweiler Schützenwesens einnehmen. Denn es war ein Fest der Einmaligkeiten, bei dem am Samstagmittag um 13:03 Uhr fest stand, wer Nachfolger von Luca Münch im Amt des Schützenkönigs ist. 

Martin Graf heißt der glückliche Sieger des Schießwettbewerbs auf dem Schulhof der Grundschule. Der 15-jährige Schlagzeuger im Tambourcorps ließ sich mit reichlich Tränen in den Augen proklamieren. Das waren sicherlich Tränen der Freude, hätten aber auch Schmerzenstränen sein können. Denn der neue König und seine beiden Mitstreiter Lukas Rosenstein und Kilian Mausberg mussten jeweils 97 Mal mit der Armbrust auf den Königsvogel anlegen, 291 Mal durfte Schießmeister Werner Knieps die Armbrust spannen. Mehr als zwei Stunden standen die Kandidaten in der Sonne und zielten auf den zähen Holzvogel, dessen Sitz auf der Stange gleich drei Mal gelockert wurde. „So etwas hat es noch nicht gegeben", meinte Peter Ropertz aus dem Vorstand der Aloisiusjugend. 

Der Tag hatte für die rund 30 aktiven Mitglieder der Aloisiusjugend in aller Frühe mit einem Weckzug und anschließendem Festgottesdienst begonnen. Im Rahmen des Schulfestes der Grundschule fand dann das Königsvogelschießen statt. Wie bei allen Ahrweiler Schützengesellschaften ging es für die neue Majestät zu den Klängen von „Toch- ter Zion" durchs Ahrtor, gleich dahinter warteten jede Menge Gratulanten. Es folgten die Vorstellungen bei Pastor und Bürgermeister sowie bei den Königen und Hauptleuten der beiden anderen Schützengesellschaften Ahrweilers. 

Am Nachmittag zogen die jungen Schützen dann zunächst feierlich durch die Stadt und zum Kalvarienberg, wo das Fest mit Paraden weiter gefeiert wurde. Begonnen hatte das Aloisiusfest bereits am Freitag mit dem Zapfenstreich auf dem Ahrweiler Marktplatz. 

Beim abendlichen Festkommers im Hotel Rodderhof gab es dann auch etwas Einmaliges. Der Schützenkönig von 1937, Willi Grohs, weilte unter den Ehrengästen. Er wurde als erster Aloisiusjunge überhaupt für sein 80- jähriges Königsjubiläum gefeiert. Der mittlerweile 92-jährige zeigte sich dabei putzmunter und erzählte von seinem Königsschild, dass er erst nach dem zweiten Weltkrieg anfertigen ließ. Nicht bei einem Goldschmied, sondern bei einem Neuenahrer Karosseriebauer. Überhaupt gab es interessante Geschichten zu hören. So wurde auch vor 70 Jahren ein Schild angefertigt, obwohl es wegen des Schützenfestverbots der französischen Besatzer 1947 gar keinen Schützenkönig gab. Dieses Schild ließ der Jahrgang anfertigen. Fünf Jahre später gab es dann mit Manfred Winkler zwar wieder einen König, der aber stiftete kein silbernes Schild, sondern das heute noch benutzte Königszepter. Und Goldjubilar Günther Schmitt hinterließ aus seinem Königsjahr ebenfalls kein Schild, sondern eine neue Hauptmannskette. Auch die wird heute noch getragen. 

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Schützenfest 2017

Schützenfest 2017

„Wohl kaum lässt sich die Verbindung von christlichem Glauben und irdischem Frohsein besser zeigen, als an Fronleichnam in Ahrweiler." Mit diesen Worten eröffnete der Hauptmann und Vorsitzende der St. Sebastianus Bürgerschützen-Gesellschaft, Jürgen Knieps, am Donnerstagmittag im Helmut-Gies-Bürgerzentrum den Festakt seiner Gesellschaft zum Schützenfest. Da waren die kirchlichen Teile des Fronleichnamsfestes bereits beendet, das in aller Herrgottsfrühe mit lauten Böllerschüssen und der Reveille, dem sogenannten Weckruf, begonnen hatten. Für die Schützen begann ein langer Tag, denn auch in diesem Jahr boten sie wieder eine rund 600 uniformierte Personen starke Eskorte des Allerheiligsten auf. Hochsommerliches Wetter spülte dazu jede Menge Gäste in die Stadt, die spätestens zur Mittagszeit gut gefüllt war. So voll, dass Dechant Jörg Meyrer, der auch Präses der Schützen ist, beim Festkommers am Nachmittag von einer anstrengenden Prozession mit Volksfestcharakter sprach.

Nach dem Schlusssegen in St. Laurentius am Mittag ging auf dem Markt das traditionelle Zeremoniell der Schützen weiter. Bürger, Junggesellen und Aloisiusjungen bildeten eine große Front, die drei Majestäten der Gesellschaften schritten diese ab, dem dreifachen Doppel-Salut folgte die Stechschritt-Parade der fünf angetretenen Junggesellenzüge aus Ahr-, Nieder- und Oberhut, Walporzheim und Bachem.

Während die Junggesellen am Nachmittag nach Walporzheim weiterzogen, um auch dort ihre neue Majestät Vitus Appel vorzustellen, trafen sich die St. Sebastianus Bürgerschützen zum Kommers. Hier erinnerten alle Festredner noch einmal an die feierliche Verabschiedung der Ursulinen vom Kloster Kalvarienberg, bei dem die Schützen die Nonnen unter anderem mit der Aufführung des Großen Zapfenstreichs gewürdigt hatten. Hauptmann Jürgen Knieps ermunterte die rund 400 Bürgerschützen dabei, ihre Vereinstätigkeit auch unter sozialen Aspekten zu leben und vor allem den Älteren unter ihnen in der Schützengesellschaft den sozialen Lebensraum zu geben.

Dechant Meyrer ging einmal mehr auf die großen Veränderungen, die in der katholischen Kirche anstehen, ein. So werde 2019 nicht nur das 750-jährige Bestehen der Laurentiuskirche gefeiert, auch stehe dann der Abschied von der Pfarrei St. Laurentius an, die mehr als 800 Jahre existiere. Weil Orden und Klöster in der Vergangenheit immer die Speerspitze der Kirche gewesen seien und deren Entwicklung der allgemeinen Entwicklung immer voran ging, prophezeite Meyrer im Angesicht der Tatsache, dass viele Klöster ums Überleben kämpfen, auch der Kirche schwere Zeiten.

Aktuell seien die Schützengesellschaften aber prägend für den Ahrkreis, betonte Landrat Jürgen Pföhler und erinnerte an die Anpassungsfähigkeit dieser Gesellschaften. Bestes Beispiel: als Napoleon die Schützen verbot, wurde in Ahrweiler statt des Schützen- ein Napoleonsfest gefeiert und die Rechnung dafür der Verwaltung geschickt. 1810 entsprang mit Francois Denis Vannesson sogar der Schützenkönig der französischen Verwaltung. Auch Bürgermeister Guido Orthen machte klar, dass man mit der Zeit gehen müsse und forderte Mut zur Gestaltung. Ortsvorsteher Peter Diewald, der bei den Schützen eine funktionierende Verbundenheit und Teilhabe feststellt, sieht hierin eine herausragende Eigenschaft der Gesellschaft. Er wies zugleich auf die anstehenden Feiern zum 1125-jährigen Bestehen Ahrweilers im kommenden Jahr hin. Gleich zu Beginn des Kommerses hatte Schützenkönig Willi Busch gefordert, der aus den Fugen zu gleitenden Welt sowohl als Demokraten als auch als Christen etwas entgegensetzen.

Am Nachmittag präsentierten sich die Schützen noch zu einem Umzug durch die Ahrweiler Altstadt, ehe sie sich in ihre Quartiere zurückzogen. Ein langer Tag ging zu Ende und ein weiterer stand bevor. Denn am Freitag gingen die Feiern weiter. Am Nachmittag zogen die Züge einmal mehr auf, nach Salutschüssen zeigten die Bürger dann auf dem Markt, dass sie in puncto Stechschrittparaden den Junggesellen immer noch in nichts nachstehen. Am Abend folgte dann zum Ausklang der Schützenball im Ahrweiler Bürgerzentrum, ehe das Fest für die St. Sebastianus Schützen um Mitternacht mit einem letzten Umzug, auch „Wackelzug" genannt, endete.

Ehrungen und Neuaufnahmen

Die St. Sebastianus Bürgerschützen in Ahrweiler haben rund 700 Mitglieder, viele davon seit langen Jahren. Am Donnerstag gab es insgesamt 27 Ehrungen. Die Jubiläumsmedaille und eine Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Werner Bergmann, Walter Goller, Franz-Josef Küpper, Bruno Meister, Franz-Josef Schäfer, Bernd Schrading (alle Elitecorps), Hartmut Ketz, Olaf Petersen, Egon Plümer (alle Königsglied), Hans Reinhold Kever, Michael Maßelter (beide Leutnantsglied), Eduard Broll, Heinz Hoppe, Erich Klaes, Werner Krämer, Rolf Müller (alle Oberleutnantsglied) sowie Werner Schüller (Tambourcorps). Für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden Hans Kozisek, Dieter Stahl (beide Fähnrichsglied), Wendelin Latz, Dr. Wilhelm Schulz, Armin von Ameln (alle Königsglied), Josef Anhalt, Hans Wilhelm Söller (beide Leutnantsglied), Dirk Böhm, Heinz Adolf Rech (beide Oberleutnantsglied) sowie Jürgen Schmitz (Tambourcorps).

Neu in die Gesellschaft aufgenommen wurden Ulrich Stelzer, Frank Bender, Harald Durben, Jürgen Ritter, Rudolf Schulte-Sasse, Joseph Keitgen und Leo Henz.

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Vitus Appel neuer König der Junggesellen

Vitus Appel neuer König der Junggesellen

Vitus Appel heißt die neue Majestät der Sankt Laurentius Junggesellen-Schützengesellschaft Ahrweiler. Er holte am Sonntag um 18.56 Uhr mit dem 42. Schuss den Königsvogel von der Stange. Sein zweiter Anlauf um die Königswürde der Junggesellen brachte dem „Ovvehöde Jong", bisher Königsbegleiter, Glück. 

Der Student der Elektro- und Informationstechnik, der über seiner Masterarbeit sitzt, erlegte im Wettstreit mit dem ehemaligen Tambourmajor Tobias Steffes aus der Ahrhut bei hochsommerlichen Temperaturen in der Quarzkaul den hölzernen Greif. Jeden Schuss mit der 16-Millimeter-Büchse hatte Schießmeister Dirk Böhm, der diese Funktion seit 25 Jahren ausübt, seit 17.07 Uhr festgehalten. Dann, nachdem drei Böllerschüsse den Ahrweiler Bürgern im Tal verkündet hatten, dass es einen neuen Junggesellenkönig gibt, wuchs für die zahlreichen Besucher die Spannung, wer als Majestät das Schießzelt verlassen wird, ins Unermessliche. Auf den Schultern der Kameraden, den Fähnrichsbegleitern Fabian Hecker und Michael Welle, riss Appel dann die Arme hoch. 

Ob der unzähligen Gratulanten kam er nur schrittweise voran. Tränen der Freude flossen, als ihm seine Mutter Birgit und sein Vater Franz-Josef um den Hals fielen. Unter lautem Beifall wurde Vitus Appel ins Festzelt getragen und nahm Kette und Zepter als Königsinsignien von Vorgänger Daniel Schopp entgegen. Die Besonderheit und Zeichen der gelebten Ahrweiler Schützentraditionen: Proklamierte Junggesellen-Hauptmann Lukas Knieps gestern Abend Vitus Appel, so war es vor 33 Jahren sein Vater Jürgen Knieps, heute Hauptmann der Bürgerschützen, der Franz-Josef Appel zum König ernannte.

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