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Aktuelles

Jahreshauptversammlung des Oberleutnantsgliedes

Jahreshauptversammlung des Oberleutnantsgliedes

Klaus Terporten bleibt für weitere drei Jahre Schriftführer

Am 28.10.2016 wurde das neue Vereinsjahr des Oberleutnantsgliedes mit der Jahreshauptversammlung eingeläutet. Nach einem gemeinsamen Essen konnte Zugführer Marc Adeneuer 43 Zugbrüder zum offiziellen Teil begrüßen. 23 Zugbrüder hatten sich entschuldigt. Nachdem man sich zum Totengedenken von den Plätzen erhoben hatte hielt Zugführer Marc Adeneuer in seiner Begrüßungsrede noch einen kurzen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr, bevor er das Wort an den Schriftführer Klaus Terporten übergab, der dann das vergangen Vereinsjahr detailliert Revue passieren ließ. Im Anschluss erstattete Kassierer Reiner Sander den Kassenbericht und stellte die Einnahmen und Ausgaben sowie den Kassenbestand dar. Die Kassenprüfer attestierten dem Kassierer eine einwandfreie und vorbildliche Kassenführung und somit wurde dem Kassierer und dem gesamten Zugbeirat einstimmig Entlastung erteilt.

Bei den anschießenden Wahlen ließ sich Klaus Terporten nicht lange feiern und wurde einstimmig als Schriftführer für weitere drei Jahre wiedergewählt. Auch die drei Beisitzer Frank Burow, Andreas Hänsch und Peter Krämer, sowie die Kassenprüfer Oliver Adenäuer und Gerd Reuter wurden einstimmig für ein Jahr im Amt bestätigt.

Nachdem man danach noch einige zuginterne Punkte abklären konnte, wurde der offizielle Teil der Jahreshauptversammlung mit dem Lied des Oberleutnantsgliedes beendet, um dann den Abend, bei der einen oder anderen Flasche Wein bzw. Bier, gemeinsam ausklingen zu lassen.

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Familientag beim Oberleutnantsglied

Familientag beim Oberleutnantsglied

Mit dem Familientag am 16. Oktober stand der letzte Termin im Vereinsjahr an. Ganz im Zeichen der bereits in diesem Jahr abgehaltenen Olympiade und den Paralympics fand an diesem Tag mit den Winzerlympics der eigentliche sportliche Höhepunkt des Jahres statt. Das internationale Komitee der Winzerlympics, mit seinem Präsidenten Georg Appel, hat sich wieder einige sportliche Höhepunkte einfallen lassen. Unser Zugführer Marc Adeneuer hat den gesamten hoch motivierten Kader des Oberleutnantsgliedes, einschließlich Frauen und Kinder, zur Teilnahme gemeldet.

Treffpunkt war um 13:00 Uhr an der Ellig-Brücke in Ahrweiler, von der aus wir das gemeinsame Aufwärmtraining in Form eines Fußmarsches zur Adenbachhütte starteten. Dort angekommen mussten zuerst einmal die verbrauchten Kalorien an der Verpflegungsstation, mit Kaffee und Kuchen sowie einiger Gläser Wein und Bier, wieder aufgenommen werden. Nur so konnte die maximale Leistungsfähigkeit erreicht werden.

Nun startete der eigentliche sportliche Wettkampf, der moderne Winzer-Fünf-Kampf, bei dem sich die in Gruppen aufgeteilten Sportler in den Disziplinen "Rebpfosten schlagen", "Küfern", "Weinflaschenslalom", "Flaschen ver- und entkorken" sowie der "Blindweinverkostung" maßen. Nach dem das Schiedsgericht alle Ergebnisse ausgewertet hatte, wurden diese vom Präsidenten Georg Appel in seiner ureigensten Form zur Belustigung aller verkündet. Jedes Mitglied aus dem Siegerteam belohnte er mit einer Flasche Wein. Bei den Kindern waren alle Sieger und diese wurden mit einer Flasche Traubensaft sowie einer kleinen Tüte Schokolade belohnt.

Zur anschließenden Abschlussfeier wurde den Sportlern dann neben erfrischenden Getränken, auch gegrilltes Fleisch mit Bratkartoffeln, Salat und Dessert gereicht. Aufgrund der räumlichen Nähe zu Ahrweiler war die Feier als Open-End-Party geplante. Es dauerte noch bis in den späten Abend, bis alle Sportler den Heimweg angetreten hatten.


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Traubenlese 2016

Traubenlese 2016

Herbst an der Ahr heißt nicht zuletzt Traubenlesezeit. Auch bei den Ahrweiler Bürgerschützen. Sie haben am Tag der Deutschen Einheit ihre beiden Weinberge am Ahrweiler Forstberg und am Bachemer Karlskopf gelesen. Mit knapp 30 Lesehelfern ging die Arbeit auch sehr gut voran. Am frühen Nachmittag traf sich die Lesemannschaft dann im Weingut Adeneuer, um dort Mateljass zu feiern. Das renommierte Ahrweiler Weingut baut für die Schützen schon seit 1989 den Wein aus.

Zuvor ist der Wein lange Jahre vom Weinhaus Wilhelm Schäfer in Ahrweiler ausgebaut worden.Dieser Wein ist eine Besonderheit, denn deutschlandweit besitzt keine weitere Schützengesellschaft Weinberge und baut den eigenen Wein aus.Hauptmann Jürgen Knieps ist mit der diesjährigen Traubenernte sehr zufrieden. „Wir haben rund 3800 Liter Maische."

Zudem waren die Trauben sehr gesund" bei 92 Grad Öchsle. Erfreulich sei auch gewesen, dass in diesem Jahr so viele Schützenbrüder – teleweise begleitet von ihren Frauen – bei der Lese aktiv mitgewirkt hätten. Erfreulich war auch, dass viele Schützenbrüder zum ersten Mal mit von der Partie waren. Wie der Ahrweiler Autor Werner Schüler in einem Artikel schreibt, ist der Weinbau der Bürgerschützengesellschaft Ahrweiler bis auf das Jahr 1694 nachweisbar.


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Schützenfest 2016

Schützenfest 2016

Ahrweiler Schützen sorgen sich um ihre Traditionen. Veränderungen in der Kirche könnten sich auf das Fronleichnamsfest auswirken.

​Fronleichnam in Ahrweiler, das ist die Kombination aus einem hohen Fest der katholischen Kirche und einem hohen Fest der Schützen, die einst die Fronleichnamsprozession bewachten und sie heute begleiten. Auch in diesem Jahr boten die drei Ahrweiler Schützengesellschaften wieder eine rund 600 uniformierte Personen starke Eskorte des Allerheiligsten auf. Das bedeutet zumindest für die Ahrweiler Altstadt so etwas, wie „Ausnahmezustand." Schon vor sechs Uhr in der Früh zogen Musikanten durch die Gassen und weckten die Einwohner, krachende Böller taten ihr Übriges dazu, dass niemand die Feierlichkeiten verpasste. Tolles Frühlingswetter spülte dazu jede Menge Gäste in die Stadt, die spätestens zur Mittagszeit richtig voll war. In den Straßencafés waren Plätze Mangelware, das kirchlich-gesellschaftliche Geschehen lockte die Touristen an, während die Gläubigen von St. Laurentius mit den Schützen der Monstranz durch die Ahrweiler Straßen zu den Altären an den Stadttoren folgten.

Nach dem Schlusssegen in St. Laurentius am Mittag ging auf dem Markt das traditionelle Zeremoniell der Schützen weiter. Bürger, Junggesellen und Aloisiusjungen bildeten eine große Front, die drei Majestäten der Gesellschaften schritten diese ab, dem dreifachen Doppel-Salut folgte die Stechschritt-Parade der fünf angetretenen Junggesellenzüge aus Ahr-, Nieder- und Oberhut, Walporzheim und Bachem. Eine Jury bewertete das Auftreten der Züge, am Samstagabend wurde zum Abschluss des Schützenballs im Festzelt an der Feuerwehr der Sieger gekürt.

Während die Junggesellen am Nachmittag nach Bachem weiterzogen, um auch dort ihre neue Majestät Daniel Schopp vorzustellen, trafen sich die St. Sebastianus Bürgerschützen zum Festkommers im Bürgerzentrum. Dabei verriet Hauptmann Jürgen Knieps, dass er all die Schützen gezählt habe, die sich übers Jahr in den einzelnen Gremien, bei der Weinherstellung oder im Tambourcorps engagieren. Er kam auf 133, was knapp einem Fünftel der Mitglieder entspricht. Sie sorgen in erster Linie dafür, dass die Traditionen leben. Traditionen, die eng mit dem christlichen Glauben verbunden seien, so der Hauptmann. Er, aber auch der amtierenden Schützenkönig Willi Busch, sprachen daher auch den aktuellen Wandel in der Kirche an. Angesichts immer weniger Priester geht bei den Schützen die Angst um, das Fronleichnamsfest könne in absehbarer Zeit nicht mehr in althergebrachter Weise gefeiert werden. Schon beim Patronatsfest im Januar gab es vorab keine Messe mehr, sondern einen von den Schützen gestalteten Wortgottesdienst. „Das Fronleichnamsfest aber hat die Unterstützung der gesamten Pfarreien-gemeinschaft verdient", machte Willi Busch deutlich. Präses Dechant Jörg Meyrer ging auf die Befürchtungen nicht ein, er betonte in seinem kurzen Grußwort lediglich, er habe große Lust am Gestalten der aktuellen Veränderungen.

Überhaupt fassten sich die Redner beim Festkommers kurz. Landrat Jürgen Pföhler erinnerte an den eine Woche zurück liegenden großen Zapfenstreich beim 200-jährigen Jubiläum des Kreises und dankte erneut für die Aufführung. Bürgermeister Guido Orthens Dank galt den Schützen für deren soziales Engagement, das beim letztjährigen Benefizkonzert der Big Band der Bundeswehr wieder zum Ausdruck kam. Ahrweilers Ortsvorsteher Peter Diewald dankte ebenfalls, nämlich dafür, dass beim Schützenfest die schnelllebige Zeit stillstehe und ausreichend Raum für Gespräche bleibe. Den Schützen schien übrigens im Bürgerzentrum, wo reichlich Schützenwein floss, in diesem Jahr die Sonne nicht mehr ins Gesicht, seitens der Stadt war die im Vorjahr versprochene neue Beschattung der Dachfenster installiert worden. Hier galt der besondere Dank des Hauptmanns an Bürgermeister Orthen.

Am Nachmittag präsentierten sich die Schützen dann bereits sichtlich dezimiert noch zu einem Umzug durch die Ahrweiler Altstadt, ehe sie sich in ihre Quartiere zurückzogen. Ein langer Tag ging zu Ende und ein weiterer stand bevor. Denn am Freitag gingen die Feiern weiter. Am Nachmittag zogen die Züge einmal mehr auf, nach Salutschüssen zeigten die Bürger dann auf dem Markt, dass sie in puncto Stechschrittparaden den Junggesellen immer noch in nichts nachstehen. Am Abend folgte dann zum Ausklang der Schützenball im Ahrweiler Bürgerzentrum, ehe das Fest für die St. Sebastianus Schützen um Mitternacht mit einem letzten Umzug, auch „Wackelzug" genannt, endete.

Ehrungen:

Die Sankt Sebastianus Bürgerschützen in Ahrweiler haben rund 700 Mitglieder, viele davon seit langen Jahren. Am Fronleichnamstag gab es insgesamt 22 Ehrungen. Die Jubiläumsmedaille und eine Urkunde für 40-jährige Mitgliedschaft erhielten Willi Dresen, Winfried Gies, Kurt Pantenburg, Hans-Adolf Sonntag (alle Elitecorps), Willi Förster, Bernd Kohlhaas (beide Hauptmannsglied), Ernst Hehle (Königsglied), Horst Monreal, Ludger Volkermann (beide Leutnantsglied) und Peter Krämer (Oberleutnantsglied). Für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt wurden Friedhelm Jakobs, Toni Noack (beide Fähnrichsglied), Michael Berbig (Königsglied), Walter Unternbäumen (Leutnantsglied), Udo Groß, Heinz-Peter Hoppe,Lothar Pfanner, Christian Woitek (alle Oberleutnantsglied), Ernst Küls, Rolf Schönewald, Peter Schweig (alle Tambourcorps) sowie Michael Krah (Unterleutnantsglied).

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Jahreshauptversammlung 2016

Jahreshauptversammlung 2016

Dieter Zimmermann wacht übers Schützenvermögen.

Der Hauptmann als Vorsitzender und der Schatzmeister gehören zu den wichtigsten Positionen in Vorstand und Verwaltungsrat der Ahrweiler Bürgerschützen. Im Januar war der Posten des Schatzmeisters vakant geworden, weil eben jener in einer außerordentlichen Generalversammlung zum neuen Hauptmann gewählt wurde. Seit Freitag ist der Vorstand wieder komplett. Dieter Zimmermann wurde seitens der 123 bei der Jahreshauptversammlung anwesenden Schützen ohne Gegenstimme in dieses Amt gewählt. Einen Gegenkandidaten hatte es nicht gegeben, zumal das Vorschlagsrecht für dieses Amt nicht bei allen Schützen, sondern ausschließlich beim Verwaltungsrat lag. Der 55-jährige Direktor der Kreissparkasse Ahrweiler, der einräumte, sich bei der Entscheidung für die angetragene Bewerbung Bedenkzeit erbeten zu haben, freut sich nun auf die Aufgabe, wie er betonte. Hauptmann und Amtsvorgänger Jürgen Knieps war erster Gratulant. Knieps hatte zuvor in Personalunion letztmalig einen Kassenbericht vorgetragen und musste dabei in der Kombination aus Kasse und Vereinsvermögen ein Jahresminus von 6.300 Euro einräumen. Dies sei aber nicht außergewöhnlich, denn die Ahrweiler Schützen erwirtschaften in jedem Jahr des sogenannten „großen Schützenfestes", dass in der Regel alle drei Jahre stattfindet, ein stattliches Minus. Dieses wird zumeist in den beiden Folgejahren ausgeglichen, bemerkte der Hauptmann. Die Jahreshauptversammlung im Forum Altes Zunfthaus verlief überaus harmonisch. Schützenkönig und Ex-Hauptmann Willi Busch betrachtete in seinem Grußwort noch einmal die vielen sozialen Aktivitäten der Schützen. Chronist Peter Diewald verlas einen ebenso launischen, wie ausführlichen Jahresbericht.

Darin verriet er, dass es im Vorfeld des Königsschusses des Hauptmanns im vergangenen Jahr nicht, wie im Karneval behauptet, zu einem Bewerbungsgespräch zwischen Willi Busch als Hauptmann und sich selbst als Königskandidaten gekommen sei. Vielmehr aber habe der Kandidat Busch sich beim Hauptmann Busch schriftlich beworben und auf gleichem Weg eine Zusage erhalten. Über diese, in der Chronik vermerkte Vorgehensweise dürften auch kommende Generationen in Ahrweiler noch schmunzeln.

Dem Bericht des Chronisten folgte eine Rückschau des Museumsleiters des „Hauses der Schützen", Herbert Engel. Er berichtete von 3.500 Museumsbesuchern im vergangenen Jahr, zudem wurde das Haus 66 Mal für Versammlungen und Sitzungen reserviert. Die Schützen scheinen sich hier wohlzufühlen. Das Amt des Museumsleiters gab Engel nach zwölf Jahren ab, zum Nachfolger ernannte der Verwaltungsrat Werner Kathe.

Dem Kassenbericht folgte die Bestätigung der ordnungsgemäßen Kassenführung durch Rechnungsprüfer Rolf Groß, der gemeinsam mit Theo Peters bei den nachfolgenden Wahlen als Rechnungsprüfer für drei Jahre bestätigt wurde. Dass der Vereinsbeitrag aufgrund der guten Kassenlage unverändert bleibt, wurde von der Versammlung ebenfalls einstimmt beschlossen. Abschließend informierte der Hauptmann noch über bevorstehende Ereignisse. So wird es in diesem Jahr vom 21. bis 28. Mai im Rahmen der Schützenfestwoche wieder ein „kleines" Bürgerschützenfest geben. Allerdings werden dabei Bürger- und Junggesellenschützen zu Ehren der 200-Jahrfeier des Landkreises Ahrweiler am 21. Mai auf dem Ahrweiler Marktplatz den großen Zapfenstreich aufführen. Ebenfalls informierte Hauptmann Jürgen Knieps, dass ein seitens der Schützen verpachteter Weinberg in Bachem wieder in Eigenregie bewirtschaftet wird, damit den Schützen in Zukunft deren eigener Wein nicht ausgeht. Davon verkosten sie nämlich Jahr für Jahr rund 2.500 Flaschen selbst.

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